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Schlagwort: Oberhausen (Seite 1 von 2)

Kuriose Kunst im Ruhrgebiet: 4 sehenswerte Ausflugsziele.

Kennt ihr den tanzenden Strommast? Oder das Ufo von Lünen? Oder die komische Brücke über dem Rhein-Herne-Kanal? Nein? Das Ruhrgebiet hat an jeder Ecke Kunst, Kunst, Kunst zu bieten. Und die kann definitiv nicht weg.

Ein Film von Denise Matthijsse und Matthias Schwarzer.

Im Auftrag und mit Unterstützung von Ruhr Tourismus (Werbung).

checkpott.thema: 4 außergewöhnliche Hotels im Ruhrgebiet

Außergewöhnlich übernachten – kein Problem im Ruhrgebiet! Wir stellen euch vier ungewöhnliche Hotels vor, jedes mit einem anderen Schwerpunkt. Mit dabei: Das Parkhotel und Ruhrcamping für Frischluftfanatiker, das Road Stop Motel für Fans des „american way of life“ und das „In Hostel Veritas“ für kreative Sparfüchse. 

Ein Film von Denise Matthijsse und Matthias Schwarzer  

Im Auftrag und mit Unterstützung von Ruhr Tourismus (Werbung).

Der OLGA-Park in Oberhausen: Grünes Zechengelände.

Im heutigen OLGA-Park in Oberhausen wurde früher Steinkohle gefördet. Daran erinnert heute nur noch der alte Förderturm – aus dem ehemaligen Zechengelände ist ein grüner Park geworden.

Im Jahr 1853 begann in der damaligen Gemeinde Osterfeld die Suche nach Steinkohle, 1879 wurde der Betrieb der Zeche Osterfeld aufgenommen. Bis ins Jahr 1992 wurde hier Kohle gefördert, dann wurde der Betrieb eingestellt. Heute erinnert nur noch der alte Förderturm an diese Zeit. 

1999 fand auf dem ehemaligen Zechengelände die zwölfte Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens statt. 157 Tage lang waren hier die verschiedensten Pflanzen zu sehen, Künstler und Artisten zeigten ihr Können. 

Nach dem Ende der Landesgartenschau wird der heutige OLGA-Park zum Beispiel als Spielplatz von Kindern genutzt, es gibt einen Aussichtsturm und ganz viel grün zum entspannen und spazierengehen.

Text, Fotos, Video: Matthias Schwarzer

Früher Müllkippe, heute Natur-Paradies: Die Halde Hühnerheide in Oberhausen.

Die Halde Hühnerheide in Oberhausen war früher mal eine Müllkippe. Davon ist heute nichts mehr zu sehen: Überall blüht die Natur.

Am 10. Oktober 1968 wurde zum ersten Mal Müll auf die Halde geworfen, am 31. Dezember 2004 wurde sie geschlossen und es begann die Stillegungsphase. Die Halde wurde dann mit einer dreilagigen Tonschicht versehen, um die Umwelt vor dem gelagerten Müll zu schützen. 

Heute ist davon nichts mehr zu erkennen. Die heutige Halde Hühnerheide ist mit ganz vielen Bäumen und Büsche bepflanzt – in der Natur könnt ihr spazierengehen oder mountainbiken, auf Bänken könnt ihr euch entspannen und natürlich den tollen Ausblick auf das Ruhrgebiet genießen.

Text, Fotos, Video: Matthias Schwarzer

Vom Stahlwerk zum Einkaufszentrum: Die Geschichte des Centro Oberhausen.

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Wo sich heute Kneipe an Kneipe reiht und Tausende Menschen shoppen gehen, wurde früher in der Gutehoffnungshütte Stahl gekocht. Der Oberhausener Fotograf Norman Gilles hat die Entstehung des Einkaufszentrums in den Neunzigern mit der Kamera dokumentiert. Wir erzählen die Geschichte des Centro Oberhausen.

Die ehemalige Gutehoffnungshütte war ein bedeutendes Montan- und Maschinenbauunternehmen in Oberhausen. Ursprünglich als reiner Hüttenbetrieb gegründet, expandierte sie früh in die Bereiche Bergbau und Weiterverarbeitung, wandelte sich im 20. Jahrhundert zum größten Maschinenbauer Europas und ging schließlich 1986 im MAN-Konzern auf. Der Firmensitz wurde dann von Oberhausen nach München verlegt.

Das 143 Hektar große Gelände der Gutehoffnunshütte lag dann brach, die Stadt Oberhausen suchte nach Investoren. 1991 erwarb die englische Investorengruppe “Stadium” einen Teil des Geländes um um das heutige Einkaufszentrum “Centro” zu bauen. 1992 wurde mit dem Abbruch der ehemaligen Werksanlagen begonnen, ein Jahr später wurde der Grundstein für das Einkaufszentrum gelegt. 

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Am 12. September 1996 wurde das Centro Oberhausen eröffnet, im selben Monat auch die heutige Köpi-Arena.

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Vorbild für das Centro ist das britische Einkaufszentrum Meadowhall in Sheffield. Das Centro gilt als herausragendes Beispiel postmoderner Architektur, da der Bau stark an die traditionelle Industriearchitektur angelehnt ist. Und mal ganz abgesehen davon ist es das größte Einkaufs- und Freizeitzentrum in Europa.

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Über 220 Geschäfte verteilen sich auf drei Stockwerke, drumherum gibt es viele Freizeitangebote, entlang der Promenade reiht sich Kneipe an Kneipe und täglich kommen hunderte Gäste – nicht nur aus dem Ruhrgebiet, sondern auch von weit her. 

Das Gelände in der heutigen Neuen Mitte Oberhausens gilt als Aushängeschild für den Wandel des Ruhrgebiets vom Industriestandort zur Kulturmetropole.

Fotos: Norman Gilles, Text/Video: Matthias Schwarzer

Oberhausen-Alstaden: Früher grau, heute grün.

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Wer heute durch das grüne Wohnviertel in Oberhausen-Alstaden spaziert, kann sich kaum vorstellen, dass hier mal Staub und Ruß das Leben der Anwohner bestimmten. An den ehemaligen Zechenstandort erinnern nur noch die sogenannten Protego-Hauben.

Im Jahre 1850 begannen auf diesem heute sehr grünen Park die ersten Probebohrungen nach Steinkohle, neun Jahre später wurde der erste Schacht der Zeche Alstaden in Betrieb genommen, 1870 folgte Schacht 2. 

Die Bauarbeiten der beiden Schächte und auch der spätere Betrieb gestalteten sich auf diesem Gelände eher schwierig. Grund war der starke Wasserzufluss der Ruhr.

Und auch ansonsten war die Lage des Grubenfeldes nicht gerade ideal  — vernünftig abgebaut werden konnte hier nur Esskohle, die dann als Briketts für den Hausgebrauch verkauft wurde. 1973 war dann aber auch damit Schluss und die Zeche wurde endgültig stillgelegt. 

Heute befindet sich auf dem ehemaligen Gelände neben diesem schönen Park auch eine Wohnsiedlung. An die alten Grubenschätze erinnern nur noch die sogenannten Protegohauben. Die sorgen dafür, dass das Grubengas der stillgelegten Bergbauschächte sicher an die Umwelt abgegeben wird und es nicht zu einer Explosion kommt.

Text, Video: Matthias Schwarzer, Foto: Norman Gilles

checkpott.thema: Orte des Wandels im Ruhrgebiet, Teil 2.

Wo früher im Ruhrgebiet Staub und Dreck in der Luft lagen, ist heute Natur. Wo einst Stahl gekocht wurde, werden heute Nudeln gekocht – und wo Müll gelagert wurde, genießen die Menschen die wunderschöne Aussicht. Im zweiten Teil unserer Themen-Reihe zeigen wir die spannendsten “Orte des Wandels” in Oberhausen. Unter anderem mit dabei: Die Halde Hühnerheide, das Centr0, der Olga-Park und die Emscher.

Ein Film von Lea Wehr, Matthias Schwarzer und Norman Gilles.

Der Gasometer Oberhausen und “Der schöne Schein”

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Der Gasometer in Oberhausen war mal ein Behälter für sehr viel Gas – heute ist er ein Behälter für Kunstwerke. Wechselnde Ausstellungen lockten unzählige Besucher an. Aktuell ist dort “Der schöne Schein” zu sehen.

In der riesigen Ausstellung könnt ihr Werke von der Antike bis Picasso bestaunen. Und selbst wenn man sich gar nicht so sehr für Kunst interessiert, ist „Der schöne Schein“ auf jeden Fall einen Besuch wert. Allein der Gasometer als Ausstellungshalle hat eine ganz besondere Wirkung. 

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Mehr als 200 Kunstwerke der Menschheitsgeschichte sind im Gasometer zu sehen, und ganz besonders eindrucksvoll sind auch die Lichtinstalltionen der Künstlergruppe Urban Screen. Die Ausstelung ist unter der Gesamtleitung von Jeanette Schmitz entstanden. Peter Pachnicke und Wolfgang Volz haben das Ganze umgesetzt, wie auch schon andere erfolgreiche Ausstellungen, zum Beispiel die „Sternstunden“, die „Magischen Orte“ und Christos „Big Air Package“. 

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Der schöne Schein ist noch bis zum 1. November in Oberhausen zu sehen. Und wer jetzt immer noch nicht begeistert davon ist, was man sich im Gasometer angucken kann, der fährt einfach aufs Dach der riesigen Tonne und hat einen tollen Ausblick über Oberhausen.

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Text, Fotos, Video: Matthias Schwarzer

Der Kaisergarten in Oberhausen: Natur, ein Schloss und Kunst.

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Im Kaisergarten in Oberhausen könnt ihr in der Natur entspannen oder euch Kunst angucken: Da wäre zum Beispiel die außergewöhnliche Brücke “Slinky Springs to Fame”, aber auch das Schloss Oberhausen mit wechselnden Kunstausstellungen.

Foto, Video: Matthias Schwarzer

Das Ruhrgebiet aus Legosteinen im Legoland Discovery Centre

Das Legoland Discovery Centre in Oberhausen verspricht Spiel, Spaß, Spannung, und: Eine tolle Miniaturwelt, in der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Ruhrgebiets mit Legosteinen nachgebaut wurden.

Wer früher ins Legoland wollte, der musste bis nach Billund in Dänemark fahren. Der Park dort wurde bereits 1968 eröffnet. Seit 2008 hat man aber auch im Ruhrgebiet die Gelegenheit, in die Welt von Lego einzutauchen, auch wenn die Welt hier ein bisschen kleiner ist. 

Das Discovery Center, was zunächst in Duisburg und heute in Oberhausen steht, erklärt, wie so ein Legostein eigentlich gebaut wird. Außerdem kann man eine Runde mit der Bahn durch die Welt der Legosteine fahren. Und ganz besonders interessant ist das Miniatur-Ruhrgebiet. Da sieht man zum Beispiel das Stadion in Dortmund, die Villa Hügel oder die Zeche Zollverein in Essen — alles nachgebaut mit Legosteinen. 

Und wer nicht nicht nur gucken will, sondern auch selbst was bauen möchte — gar kein Problem. Hunderte Legosteine sorgen Spass und Spannung. 

Hinweis: Der Eintritt ins Legoland ist für Erwachsene nur in Begleitung eines Kindes möglich.

Adresse:

Prommenade 10, 46047 Oberhausen

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Thema von Anders Norén.