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Schlagwort: Extraschicht (Seite 1 von 2)

Behind the scenes: Die Chaos-Truppe auf der Extraschicht

Das ganze Ruhrgebiet hat Samstagnacht die Extraschicht gefeiert. Und als aus der Ferne das checkpott-Mobil anrollte, war klar: Jetzt bricht das Chaos aus. 😉

*Unsere Videos und Livestreams zur Extraschicht 2018 sind im Auftrag des Regionalverbands Ruhr entstanden und beinhalten Werbung.

Das erwartet euch bei der Extraschicht 2018.

Die Extraschicht ist der jährliche Pflichttermin für alle Freunde der Industriekultur. Eine ganze Nacht lang werden am 30. Juni alte und neue Indudustriestätten zum Kunstatelier, zur Diskothek oder zur Konzerthalle. In diesem Video stellen wir euch 4 neue Spielorte vor. Mit dabei: Eine historische Eisenbahnhalle, ein Einblick in die Wasserproduktion und ein Schrottplatz.

Ein Film von Denise Matthijsse und Matthias Schwarzer.

Im Auftrag und mit Unterstützung von Ruhr Tourismus (Werbung).

Die Henrichshütte in Hattingen: Ältester Hochofen im Revier.

Auf der Henrichshütte in Hattingen steht der älteste noch erhaltene Hochofen im Ruhrgebiet. In einer Ausstellung des LWL-Industriemuseums erfahrt ihr alles über den Weg des Stahls und des Eisens.

Mehr als 10.000 Menschen haben mal auf dem riesigen Industrieareal der Henrichshütte gearbeitet. Sie produzierten Koks, Eisen und Stahl, gossen, walzten und schmiedeten das Metall. 

Schon damals hatte die Henrichshütte stets mit zwei grundsätzlichen Problemen zu kämpfen: Zum einen war dies der begrenzte Raum — größere Erweiterungen des Werks waren kaum möglich. Zum anderen war es die schlechte Verkehrsanbindung — man kam mit dem Schiff nicht an das Hüttenwerk ran, weshalb die Rohstoffe nur auf dem Schienenweg nach Hattingen kamen.

Das größte Problem war aber zum Ende auch der Strukturwandel. 1979 wurde noch mal eine neue Brücke über die Ruhr gebaut, um die Verkehrsanbindung zu verbessern — aber auch das konnte die Schließung der Henrichshütte nicht verhindert. Trotz großem Widerstand wurde 1987 der letzte Hochofen ausgeblasen. 

Heute ist Hochofen 3 der älteste noch erhaltene im Revier. Besuchern bietet die Henrichshütte heute eine atemberaubende Industriekulisse. In den Hallen befinden sich verschiedene Ausstellungen. 

Das LWL-Industriemuseum nimmt auch regelmäßig an der Extraschicht, der Nacht der Industriekultur, teil. Besonders reizvoll ist das alte Industriegelände dann für Fotografen – vor allem wenn bei Nacht der Hochofen in wunderschönes buntes Licht gehüllt wird.

Text, Foto, Videos: Matthias Schwarzer

Extraschicht 2015: Eine Nacht im Ruhrpott | checkpott.thema

Das Ruhrgebiet hat sich vom Standort der Schwerindustrie zu einer Kultur- und Wirtschaftsregion entwickelt. An keinem anderen Abend wird das so deutlich, wie bei der ExtraSchicht. An ehemaligen Industriestandorten im ganzen Ruhrgebiet finden Konzerte, Lichtshows und Ausstellungen statt. Wir sind eine Nacht lang durch den Pott gefahren und haben uns verschiedene Kulturstätten und Veranstaltungen angesehen – darunter das Umspannwerk Recklinghausen, die Kokerei Hansa in Dortmund und die Hattinger Henrichshütte.

Ein Film von Lara Teschers, Max Niklas Gille, Matthias Schwarzer und Julian Schäpertöns.

Gewinnt Karten für die ExtraSchicht 2015!

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Das Gewinnspiel ist beendet! Herzlichen Glückwunsch an Henning H. und Jutta V. – ihr bekommt jeweils zwei Karten für die ExtraSchicht.

Ursprünglicher Beitrag:

Die Extraschicht feiert Gerburtstag, und ihr könnt mitfeiern! Bereits zum 15. Mal lädt das Ruhrgebiet am 20. Juni zur langen Nacht der Industriekultur. An rund 50 Orten werden wieder rund 500 Veranstaltungen stattfinden.

Wir verlosen 2 x 2 Karten für die ExtraSchicht 2015. Die Tickets werden von Ruhr Tourismus zur Verfügung gestellt. Alles was ihr machen müsst, ist eine Frage zu beantworten:

Nennt mindestens einen Spielort, den das checkpott-Team im vergangenen Jahr bei der Extraschicht 2014 besucht hat.

Tipp: Unser Video kennt die Antwort. 😉

Schreibt eure Antwort in dieses Formular:

+++ DAS GEWINNSPIEL IST BEENDET +++

Das Gewinspiel endet am Mittwoch, 3. Juni 2015. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt, die Karten werden auf dem Postweg verschickt.

Foto: RTG_WAZ FotoPool / Ulrich von Born

Eine Nacht im Ruhrpott – unsere ganz persönliche ExtraSchicht.

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Einmal im Jahr zeigt sich der Ruhrpott von seiner besten Seite. Bei der ExtraSchicht erstrahlen ehemalige Industriegebäude in buntem Licht – im ganzen Pott finden Konzerte und Ausstellungen statt. Das war unsere ganz persönliche ExtraSchicht-Nacht 2014.

Von Matthias Schwarzer und Marcel Strecker

Einmal im Jahr will der Ruhrpott mit der ExtraSchicht ein Zeichen setzen. Die Region hat sich immerhin vom Standort der Schwerindustrie zur modernen Kultur- und Wirtschaftsregion gewandelt. In ehemaligen Zechen, Maschinenhallen und Stahlwerken befinden sich heute Veranstaltungshallen oder Museen — ehemalige Zechengelände und Halden sind zu Naturoasen geworden.

Und an keinem anderen Abend wird dieser Wandel des Ruhrgebiets so deutlich wie bei der Extraschicht. Denn da laden unzählige Spielorte zu Konzerten, Lichtshows, Ausstellungen oder sonstigen Veranstaltungen ein. Von 18 bis 2 Uhr nachts. 

Station 1: Förderturm Ostpohl in Bönen.

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Unsere ExtraSchicht beginnt mit einem kleinen Schock. Als wir beim Förderturm in Bönen ankommen, läuft irgendwas bei der Kommunikation schief – jedenfalls ist der Veranstalter der Meinung, wir wären eine Blashorngruppe und zeigt uns erst mal den Proberaum. Wir, zunächst nichts böses ahnend, werden spätestens bei dem Satz “jetzt könnt ihr euch umziehen und um 20.45 Uhr geht’s dann auf die Bühne” stutzig. Wir rennen schreiend aufs Dach der Zeche.

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Der Förderturm in Bönen gilt als bedeutendes Dokument der Architekturgeschichte der 20er Jahre. Über Achtzig Jahre lang prägten der Turm und die Zeche Königsborn die Menschen der Gemeinde Bönen, bis dann auch hier mit dem Bergbau Schluss war. Heute erzählen die Mitglieder des Fördervereins Besuchern Geschichten aus dieser Zeit. Auch außerhalb der ExtraSchicht werden Führungen durch den Turm angeboten, eine Ausstellung zeigt Exponate aus der Bergbauzeit. 

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Station 2: Das Dortmunder Depot.

Einmal im Jahr zeichnet die World Press Photo Foundation aus über 100.000 Einsendungen die besten Pressefotos der Welt aus. Gewinner ist in diesem Jahr der amerikanische Fotograf John Stanmeyer. Sein Foto zeigt afrikanische Migranten in Djibouti, die bei Nacht ihre Handys hochhalten, um vom Nachbarland Somalia ein Signal zu empfangen.

Nicht minder beeindruckend sind auch die anderen Bilder der Ausstellung, die wir uns bei der ExtraSchicht im Dortmunder Depot angucken konnten. Inzwischen ist die Ausstellung leider schon weitergezogen.

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Ein Besuch des Dortmunder Depots lohnt sich aber dennoch: Hier kann man die Arbeit verschiedenster Künstler bestaunen, die hier ihre Ateliers haben. Außerdem im Depot untergebracht sind ein Restaurant, das freie Theater und ein Kino.

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Station 3: Künstlerzeche Unser Fritz in Herne.

Das bunte Licht ist das Markenzeichen der Extraschicht. Sobald es dunkel wird werden die Industriebauten im ganzen Ruhrgebiet in stimmungsvolles Licht gehüllt. Und auch die Künstlerzeche Unser Fritz macht mit.

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1964 hat hier nach der Stillegung der Zeche der erste Künstler Helmut Bettenhausen sein Atelier errichtet. Heute umfasst das Gebäude 11 Ateliers und drei Ausstellungs- und Veranstaltungshallen.

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Bei der Extraschicht gewährten die Künstler einen Blick in ihre Ateliers und draußen gab’s unter anderem irische Klänge auf die Ohren.

Station 4: Zeche Nordstern.

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1993 wurde die imposante Zeche Nordstern stilgelegt. Das Betriebsgelände wurde daraufhin grundsaniert und in einen Landschaftspark verwandelt. 1997 fand im Nordsternpark die Bundesgartenschau statt. Und spätestens seitdem ist der Park mit seinem Förderturm, den Brücken und dem Amphitheater ein absolutes Wahrzeichen Gelsenkirchens.

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Traditionell ist der Nordsternpark auch bei der ExtraSchicht dabei. Der Förderturm wird geöffnet, der Bergbaustollen lässt Besucher in die Vergangenheit eintauchen und am Amphitheater gibt’s ein großes Lichtspektakel – was offenbar auch das Highlight des Abends war. Wir haben’s uns nicht angeguckt, denn wir mussten ganz schnell weiter, um noch unsere letzte Station rechtzeitig besuchen zu können.

Station 5: Landschaftspark Duisburg-Nord.

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1901 wurde das Hüttenwerk in Duisburg gegründet – 84 Jahre lang produzierten die Hochöfen rund 37 Millionen Tonnen Spezialroheisen. Mehrere Hochöfen wurden später abgerissen, 1985 wurde das ganze Werk wegen Überkapazitäten auf dem europäischen Stahlmarkt stillgelegt. 

Das Gelände wurde daraufhin mit allen Gebäuden für einen internationalen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Die Landschaftsarchitekten Peter Latz + Partner gewannen. Von 1990 bis 1999 wurden die Hallen, Gebäude und das Außengelände  umgestaltet und anders nutzbar gemacht. Der Park gilt seitdem in Fachkreisen als eins der wichtigsten Projekte der Landschaftsarchitektur und gewann mehrere Preise.

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Seit 1994 kann der Landschaftspark Duisburg-Nord besichtigt werden. Die ehemaligen Werkshallen sind für Firmen- und Kulturveranstaltungen hergerichtet, in einem alten Gasometer entstand Europas größtes künstliches Tauchsportzentrum, der ehemalige Erzlagerbunker ist heute ein Klettergarten und ein Hochofen ist zum Aussichtsturm ausgebaut. Ganz besonders faszinierend sind die Lichtinstallationen des britischen Künstlers Jonathan Park. Der hüllt den Landschaftspark in ein faszinierendes Meer von Licht und Farbe.

Der 20-jährige Geburtstag des Landschaftsparks wurde bei der Extraschicht mit einem großen Feuerwerk gefeiert. Das haben wir leider komplett verpasst. Als wir um kurz 1 ankamen wurde schon überall alles abgebaut. Aber immerhin die schöne Lasershow haben wir noch mitbekommen.

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Fazit:

Eine ExtraSchicht sollte jeder mal mitgemacht haben. Aber: Versucht gar nicht erst 5 Veranstaltungen oder gar mehr zu besuchen. Sucht euch lieber 1 bis 3 Stationen aus, die euch interessieren – für mehr ist die Nacht viel zu kurz. Zumal leider viele Veranstaltungen statt um 18 Uhr erst um 19 Uhr beginnen – und an vielen Orten bereits um 1 Uhr abgebaut wird, obwohl die Schicht offiziell bis 2 Uhr gehen soll. 

Text: Matthias Schwarzer

Fotos: Matthias Schwarzer, Marcel Strecker

ExtraSchicht 2014 – checkpott.thema

Das Ruhrgebiet hat sich vom Standort der Schwerindustrie zu einer Kultur- und Wirtschaftsregion entwickelt. An keinem anderen Abend wird das so deutlich, wie bei der ExtraSchicht. An ehemaligen Industriestandorten im ganzen Ruhrgebiet finden Konzerte, Lichtshows und Ausstellungen statt. Wir sind eine Nacht lang von Bönen bis nach Duisburg gefahren und haben uns verschiedene Kulturstätten und Veranstaltungen angesehen.

Ein Film von Denise Matthijsse, Matthias Schwarzer und Marcel Strecker.

Die Nacht im Netz: So feiert der Ruhrpott seine #ExtraSchicht.

Die ExtraSchicht ist zuende. Trotz Dauerregen waren Menschen im ganzen Ruhrgebiet unterwegs, um die Veranstaltungen auf alten Industriegeländen zu erleben. Immer mit dabei: das Smartphone. Wir haben die Simmung im Netz eingefangen.

Foto: Matthias Schwarzer

ExtraSchicht – Und im Landschaftspark in Duisburg wird abgebaut.

Die ExtraSchicht ist offiziell beendet, und wir gurken trotzdem noch durch die Gegend. Hier ein Bild aus Gelsenkirchen.

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Thema von Anders Norén.